Vorsorgeuntersuchungen (IGeL)

Leistungen – Vorsorgeuntersuchungen (IGeL)

Für die Erhaltung Ihrer Sehkraft bieten wir für Sie Vorsorgeuntersuchungen an.


Glaukom-Vorsorgeuntersuchung

Hier erfolgt eine Messung des Augeninnendruckes mit Beurteilung des Sehnervenkopfes.

Erweiterte Glaukomvorsorge mit Hornhautdickenmessung – optische Pachymetrie

Die Kenntnis der Hornhautdicke ist nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen von wesentlicher Bedeutung bei der Diagnostik des »Grünen Stars«. Über- oder unterschreitet die Hornhautdicke den Durchschnittswert von 550 µm, so ist die Beurteilung der gemessenen Augeninnendruckwerte nicht mehr korrekt. Bei zu dünner Hornhaut werden zu niedrige Werte und bei zu dicker Hornhaut zu hohe Werte für den Augeninnendruck gemessen. Außerdem haben Untersuchungen gezeigt, dass eine zu dünne Hornhaut grundsätzlich ein erhöhtes Glaukomrisiko darstellt.

Die Pachymetrie ist sowohl bei Glaukomverdacht als auch bei manifestem Glaukom medizinisch sinnvoll und hilft bei der Therapieentscheidung. Die gemessenen Augeninnendruckwerte werden nach Kenntnis der Hornhautdicke anhand der sogenannten »Dresdner Tabelle« korrigiert. Im Rahmen der Glaukom-Vorsorge ist die Hornhautdickenmessung eine sinnvolle Ergänzung, um den gemessenen Augeninndruck besser interpretieren zu können.

Unsere Praxis verfügt über eine optische Pachymetrie. Die Hornhaut wird hier berührungsfrei mittels Laser-Verfahren gemessen.

Augen-Check für Kraftfahrer

Gerade auf dem Land ist man auf das Auto angewiesen! Die Sehschärfe ist noch ausreichend – aber was ist mit dem Sehen nachts, wenn entgegenkommende Fahrzeuge blenden? Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern über Untersuchungen, die Ihnen Sicherheit geben.

Hornhaut-Topografie

Die Hornhaut ist eine verformbare klare Scheibe aus Zellen und Kollagenfasern.
 Die Oberfläche der Hornhaut ist so individuell wie ein Fingerabdruck. 
Bei der Hornhauttopgrafie werden mit einer ringförmigen Scheibe Tausende von Lichtpunkten auf die Hornhautvorderfläche projiziert und ausgemessen.

Der Computer errechnet daraus eine Grafik, die Höhen und Tiefen in blauen bis roten Farben darstellt. So wird das Relief der Hornhaut sichtbar. Hornhautverkrümmungen (Astigmatismus) und Vorwölbungen der Hornhaut (Keratokonus) können diagnostiziert und in ihrem Verlauf beurteilt werden.

Änderungen der Hornhautoberfläche, die durch das Tragen von Kontaktlinsen entstehen können, können festgestellt werden. Die Untersuchung ist schmerzfrei und schnell.

Auch vor operativen Eingriffen, wie zum Beispiel einer Operation des grauen Stars, kann eine Hornhauttopografie erforderlich werden bzw. eine sinnvolle Ergänzung in der Diagnostik darstellen.

Fundus-Fotografie – Fotografie des Augenhintergrundes

Bei vielen Augenkrankheiten zum Beispiel bei Veränderungen durch Bluthochdruck, Diabetes, Makuladegeneration, Glaukom ist eine exakte Diagnostik mit genauer Dokumentation und sorgfältiger Verlaufskontrolle des Befundes erforderlich. Bisher musste sich die Dokumentation der Befunde auf Beschreibungen mit Worten, einfache Ausmessungen oder Zeichnungen aufgrund des gesehenen Bildes beschränken.

Wir können Ihnen eine bessere Diagnostik und Verlaufskontrolle von Augenveränderungen mit einer digitalen Fotografie des Augenhintergrundes anbieten. Ein weiterer Vorteil unserer hochmodernen Kamera ist, dass in den meisten Fällen keine Pupillenerweiterung erforderlich ist. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

Die Fotografien können Ihnen am Monitor gezeigt und erläutert werden. Auf Wunsch kann ein Ausdruck der Bilder erfolgen. 
Sehnerv, Makula (Bereich des scharfen Sehens), Gefäße und Netzhaut werden damit auch für Sie sichtbar! Vergleichsaufnahmen sind möglich, um kleinste Veränderungen rechtzeitig zu erkennen – ähnlich wie bei einem Röntgenbild!

Fotografie der vorderen Augenabschnitte

Mit Hilfe einer digitalen Kamera können wir Aufnahmen der vorderen Augenabschnitte (Lider, Bindehaut, Hornhaut, Regenbogenhaut) erstellen. Dies gestattet eine bessere Diagnostik, Dokumentation und Verlaufskontrolle der Befunde.
 Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Die Befunde werden Ihnen am Monitor gezeigt und erläutert.

Optische Biometrie (IGeL)

Bei der Biometrie wird das Auge exakt vermessen, die Länge des Augapfels wird bestimmt. Eingesetzt wird das Verfahren insbesondere bei Patienten, bei denen eine Operation des grauen Stars geplant ist. Mit Hilfe der gewonnen Daten wird die Kunststofflinse berechnet, die bei der Operation eingesetzt wird. Ziel ist es, dass nach der Operation keine oder nur noch eine schwache Brille getragen werden muss.

Über viele Jahre hat sich die Vermessung des Auges mit Ultraschall bewährt, bei der ein kleiner Schallkopf auf das geöffnete Auge aufgesetzt wird. Die Genauigkeit dieser Ultraschall-Methode ist als gut anzusehen.

Neuerdings gibt es ein berührungsfreies Meßverfahren, das auf der Laser-Technik beruht. Zur Berechnung der Kunstlinse ist dieses Verfahren weltweit anerkannt. Auch in unserer Praxis können wir Ihnen dieses Meßverfahren anbieten. Die Wahrscheinlichkeit, ein für Ihre Situation bestmögliches Ergebnis nach der Operation zu erzielen, steigt mit der Verwendung dieses Verfahrens an.

Wir bieten Ihnen diese Untersuchung als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an.

Myopie (IGeL)

Sind Sie kurzsichtig und haben drei oder mehr Dioptrien in Ihrer Brille?
Dann bieten wir für Ihre Vorsorge eine Untersuchung des Augenhintergrundes mit einem sogenannten Kontaktglas an. Über verschiedene Spiegel des Kontaktglases kann die Netzhaut bis in die äußerste Peripherie eingesehen werden. Eventuelle Veränderungen, Degenerationen, Netzhautlöcher etc. können erkannt werden, bevor Sie Beschwerden verursachen.

Wir bieten Ihnen diese Untersuchung als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an.

Optische Kohärenz-Tomografie (OCT) der Makula

Bei der optischen Kohärenztomografie (OCT) der Makula werden die einzelnen Netzhautschichten dargestellt. Die OCT dient der Diagnostik von Makulaerkrankungen wie der altersbedingten Makuladegeneration, dem diabetischen Makula­ödem, der Zellophanhaut der Makula oder zur Diagnostik eines Makulaloches.

Optische Kohärenz-Tomografie (OCT) der Sehnerven

Mit Hilfe der OCT Technik kann die Nervenfaserschichtdicke gemessen werden. Beim Glaukom (grüner Star) kommt es zu einem langsamen Absterben der Nervenfasern in der Netzhaut. Erst wenn viele Millionen Nervenfasern untergegangen sind, treten messbare Gesichtsfeld­defekte auf. Die optische Kohärenztomografie der Sehnerven ist deshalb zur Diagnostik und Verlaufskontrolle eines Glaukoms sinnvoll.